Kuba-Hilfe
Pate werden
Pate werden
 

Projekt Párraga


Kinderbetreuung in einem Armenviertel

I
n Párraga/Arroyo Naranjo, einem besonders armen Vorort von Havanna, leben viele Arbeiter mit geringem Einkommen und alleinerziehende Frauen mit vielen Kindern. Die Kuba-Hilfe / Bernhard Adolph-Stiftung macht es möglich, dass bedürftige Familien menschenwürdiger leben und die Kinder besser ernährt werden können. Ziel der Projektarbeit ist, der benachteiligten Bevölkerungsgruppe Hilfestellung zu bieten, da eine Verbesserung der schwierigen Lage aus eigener Kraft kaum realisierbar ist.


Párraga - in diesem Außenbezirk von Havanna
leben die meisten der Patenkinder.


O
rdensschwestern überwachen die Projekte in Párraga. Die Unterstützung umfasst die Betreuung der Patenfamilien mit regelmäßigen Hausbesuchen, Lebensmittelausgaben und der Anschaffung zum Leben notwendiger Dinge, wie Matratzen, Betten, Kühlschränke, Kleidung, Schuhe, Medikamente, Lernmaterial etc., auch werden Bau- und Renovierungsprojekte durchgeführt, um die Wohnsituation der Familien in Hinsicht auf Hygiene und Gesundheit zu verbessern. Regelmäßig werden Ausflüge und Workshops mit den Kindern unternommen, Fachvorträge für die Eltern zum Thema Erziehung, Gesundheit und soziales Verhalten runden die Betreuung ab.

Schwester Remedios leitet nicht nur das Patengeld weiter, sondern betreut die Kinder, ermöglicht ihnen einen Kindergartenplatz und steht den oft alleinstehenden Müttern mit Rat und Tat zur Seite. Mit viel persönlichem Einsatz überwacht sie die Projekte:


„Die Bernhard Adolph-Stiftung macht es möglich, dass bedürftige Familien menschenwürdiger leben und die Kinder besser ernährt werden. Je länger die Kinder bei uns sind, desto deutlicher merkt man den positiven Unterschied zu dem Stand als sie zu uns kamen.“


D
ie projekteigenen Kindertagesstätten ESPERANZA und Madre Dolores Medina sind, neben der Vermittlung von Kinderpatenschaften, zentrale Bestandteile im Projekt Párraga. Hier wird für die Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren eine professionelle Betreuung gewährleistet, die es der Mutter erlaubt, tagsüber einer Arbeit nachzugehen. So bekommen alleinerziehende Mütter Unterstützung, für die es eine schwierige Aufgabe ist, allein sowohl den Lebensunterhalt zu verdienen, als auch ihre Kinder zu betreuen.

Schwester Bienvenida mit Sozialarbeiterin
Katia und Leiterin der Kita Kenia Dominguez